Intelligente Entsorgung Ihres Mobiltelefons bei MediaMarkt

Wohin mit dem alten Handy? Die Antwort auf diese Frage ist jetzt ecoATM! Der neue Automat bei MediaMarkt ersetzt alte Handys durch eine MediaMarkt-Geschenkkarte.

„Mit den ecoATM-Automaten erweitern wir unser Angebot um eine praktische und vor allem nachhaltige Alternative zur bequemen Entsorgung von Althandys“, erklärt Sonja Moosburger, Geschäftsführerin von MediaMarktSaturn N3XT. Kunden können ihr altes Handy schnell und einfach am Automaten entsorgen – unabhängig von Marke, Zustand oder Modell. Im Gegenzug erhalten sie nicht nur sofort eine MediaMarkt-Geschenkkarte, sondern schonen auch die Umwelt. Nach dem Umtausch der Handys werden diese entweder weiterverkauft und wiederverwendet oder – wenn der mobile Begleiter keinen Wert mehr hat – fachgerecht entsorgt.

ecoATM ist Partner des Pilotprojekts

Der Handy-Automat wird zunächst sechs Monate lang in den 10 Media Märkten in Bonn, Düsseldorf, Erding, Eschweiler, Ingolstadt, Köln, Landshut, München-Haidhausen, München-Solln und Rosenheim getestet. Partner für dieses Pilotprojekt ist ecoATM. Das Unternehmen wurde 2009 in den USA gegründet und hat seither weltweit mehr als 22 Millionen Handys recycelt oder wiederverwendet.

Nach sieben Minuten wird das alte Mobiltelefon ausgetauscht

Der Austausch am Automaten dauert nur etwa sieben Minuten. Und so funktioniert es: Zunächst muss der Kunde ein paar Fragen beantworten und dann das eingeschaltete Handy an den Automaten anschließen. Dann wird das Gerät elektronisch überprüft und die IMEI-Nummer ausgelesen. Anschließend ermittelt der Automat den Wert des Handys, der unter anderem vom Zustand und Alter des Geräts abhängt. Nimmt der Kunde das Angebot an, erhält er eine Quittung, die er in der Filiale gegen eine MediaMarkt-Geschenkkarte eintauschen kann. Dieser kann dann für den nächsten Einkauf verwendet werden. Wer sein Handy trotzdem behalten möchte, kann den Umtauschprozess jederzeit abbrechen, bis er dem Umtausch zustimmt.

Nachhaltigkeit spielt eine große Rolle

Der Automat nimmt auch defekte Geräte an, zum Beispiel mit gebrochenem Display oder Wasserschaden. Er nimmt alle Arten von Handys an, nicht aber andere elektronische Geräte oder Zubehör. Kann der ecoATM Handy-Automat keinen Wert mehr für das Mobiltelefon ermitteln, bietet er die kostenlose und fachgerechte Entsorgung des Gerätes an. Ein wichtiger Punkt, denn laut einer von MediaMarkt in Auftrag gegebenen Umfrage halten fast 70 Prozent der Deutschen Nachhaltigkeit bei der Entsorgung von elektronischen Geräten für wichtig bis sehr wichtig.

Cyberkriminelle ändern den Schwerpunkt von einzelnen Servern zu Unternehmensnetzwerken

Die Hacker scheinen ihren Schwerpunkt von einzelnen Servern auf Unternehmensnetzwerke verlagert zu haben. In der zweiten Hälfte des Jahres 2019 begann Berichten zufolge die Zahl der Postings auf illegalen Marktplätzen, die Zugang zu Unternehmensnetzwerken bieten, zu steigen.

Cyberkriminelle haben in den letzten Monaten aktiv so genannte „access for sale“-Vorschläge im Dunkeln platziert, die darauf abzielen, die Fernsteuerung von Unternehmenscomputern an Dritte zu verkaufen. Dies geht aus einem Bericht der Cybersicherheitsfirma Positive Technologies vom 20. Mai hervor.

Sobald eine dritte Partei Zugang zu Unternehmenscomputern erhält, kann sie Angriffe auf die Infrastruktur des Unternehmens durchführen und schließlich Daten stehlen und den Geschäftsbetrieb stören.

Positive Technologies analysierte 190 dedizierte dunkle Websites und Foren mit hauptsächlich russisch- und englischsprachigen Benutzern und kam zu dem Schluss, dass mehr als 70 Millionen Menschen diese Websites, wie Bitcoin Future, pro Monat besuchen.

Der neue Trend ist Bitcoin Future

Selbst gering qualifizierte Hacker können Unternehmensnetzwerke knacken

Den Ergebnissen zufolge ist der Zugang zu Industrieunternehmen mit 18% der Gesamtzahl der Vorschläge bei den Böswilligen am beliebtesten, gefolgt von den Unternehmen des Dienstleistungssektors mit 14%. Im Allgemeinen schwankt der Preis zwischen 500 und 100.000 Dollar, wobei die Kosten für den privilegierten Zugang zu einem einzigen lokalen Netz bei 5.000 Dollar liegen.

Der Bericht von Positive Technologies stellt fest, dass selbst gering qualifizierte Hacker in der Lage sind, in Unternehmensnetzwerke einzudringen, was vor allem für große Unternehmen ein Risiko darstellt. Sogenannte Skript-Kiddies – ungelernte Personen, die von anderen entwickelte Skripte oder Programme verwenden, um Computersysteme anzugreifen – zielen auf kleine und mittlere Unternehmen ab, da sie in der Regel weniger für die Netzwerksicherheit ausgeben.

Trends, die die Bedrohungslandschaft prägen, verändern sich

Interessanterweise zeigte eine Studie der Cybersicherheitsfirma Bromium und einer Gruppe von Forschern der Universität Surrey, dass der Banken- und Finanzsektor im Jahr 2019 am stärksten Hackerangriffen ausgesetzt war, wobei 35 % der Angebote von Anbietern aus dem Dunkelnetz stammten. An zweiter Stelle lag damals der elektronische Handel mit 20% der Angebote.

Die in einem kürzlich erschienenen Bericht des Tech-Boliden IBM stimmen mit denen von Bromium und der University of Surrey überein, da sie den Finanzdienstleistungs- und den Einzelhandelssektor als zwei Hauptbranchen ermittelten, auf die Cyberkriminelle im Jahr 2019 abzielen.

Pro IBM wurden im vergangenen Jahr mehr als 8 Milliarden Datensätze gebrochen, und bis heute wurden 150.000 Schwachstellen aufgedeckt. Die operativen Technologieangriffe sollen 2019 im Vergleich zum Vorjahr um massive 2.000% in die Höhe geschnellt sein, wobei der Schwerpunkt auf dem Internet der Dinge und den damit verbundenen industriellen und medizinischen Systemen lag.

Im vierten Quartal 2019 nahm das Volumen der Lösegeldangriffe im Jahresvergleich um 67% zu, wobei böse Akteure ständig neuen Lösegeldcode für zerstörerische Angriffe entwickelten.

Die Zahl der Cyberattacken nimmt aufgrund der niedrigen Eintrittsbarriere zu. Um Angriffen zu widerstehen, sollten die Unternehmen laut Positive Technologies „für einen umfassenden Schutz der Infrastruktur sorgen, sowohl am Netzwerkrand als auch innerhalb des lokalen Netzwerks. Stellen Sie sicher, dass alle Dienste am Netzwerkrand geschützt und Sicherheitsereignisse im lokalen Netzwerk ordnungsgemäß überwacht werden, um Eindringlinge rechtzeitig zu erkennen.